KI-gestützter Leitstand für Wasserrettung mit Kamerastreams und Lagekarte

Pilotprojekt

Automatisierte Bildanalyse für schnelle Wasserrettung.

RescueVision AI erkennt gekenterte Segelboote in Livestreams, dokumentiert Ereignisse automatisch und stellt sie in einer Webanwendung mit Karte, Belegen und Rollenmodell bereit.

LiveanalyseRTSP/RTMP Streams
YOLOgekenterte Segelboote
WebappDesktop und mobil

Projektziel

Eine modulare Plattform für kamerabasierte Einsatzunterstützung.

Die erste Ausbaustufe konzentriert sich auf die Echtzeiterkennung gekenterter Segelboote. Mehrere Kameraquellen werden zentral verarbeitet, per KI ausgewertet und als nachvollziehbare Ereignisse mit Screenshot, Zeitstempel, Standortbezug und Status dokumentiert.

3Pilotstationen
24/7Streamprüfung
0externe Cloud-Dienste
WebappDesktop und mobil
Segelboote auf einem Gewässer aus der Vogelperspektive

Funktionen der ersten Ausbaustufe

  • Verarbeitung mehrerer RTSP- und RTMP-Livestreams
  • Echtzeit-KI-Auswertung mit YOLO und GPU-Beschleunigung
  • Automatische Ereigniserkennung für gekenterte Segelboote
  • Speicherung von Ereignissen, Screenshots und Statusverlauf
  • Kartendarstellung mit geschätzter Ereignisposition
  • Benutzer-, Rollen- und Rechteverwaltung
  • Trainingsmodul zur Verbesserung der KI-Modelle
  • Progressive Webapp für Einsatzleitung und Auswertung

Architektur

Zentral betrieben, containerisiert und erweiterbar.

Alle Kamerastandorte werden per WireGuard-VPN angebunden. Die Kameras bleiben nicht öffentlich erreichbar; die Verarbeitung erfolgt zentral auf einem Linux-Server mit Docker, Datenbank, Stream-Gateway, Backend, Frontend und GPU-Inferenz.

01

Media Layer

MediaMTX bündelt RTSP- und RTMP-Streams und stellt sie der Analysepipeline stabil bereit.

02

AI Pipeline

YOLO-Modelle erkennen gekenterte Segelboote in Echtzeit und schreiben Treffer mit Belegbild.

03

Datenhaltung

PostgreSQL/PostGIS speichert Ereignisse, Geodaten, Kameras, Rollen und Trainingsdaten.

04

Webanwendung

FastAPI liefert die API, React/Next.js stellt Karte, Ereignisliste und Webapp-Oberfläche bereit.

Serverbasis für den Pilotbetrieb

Für die Pilotphase ist ein zentraler Linux-Server mit Docker, ausreichend Arbeitsspeicher, schneller SSD und NVIDIA-GPU vorgesehen. Die GPU übernimmt die KI-Inferenz und bietet Reserven für spätere Trainingsaufgaben.

Die konkrete Hardware wird nach Anzahl der Kameras, Bildrate und Trainingsumfang dimensioniert.

Server- und Monitoringumgebung für technische Plattformen

Die Plattform bleibt modular: Streamverarbeitung, Backend, Datenbank, KI-Auswertung und Webapp können getrennt betrieben und später erweitert werden.

Pilotphase

Validierung an drei Berliner Wasserrettungsstationen.

Die Pilotphase prüft Erkennungsqualität, Kamerapositionen, VPN-Anbindung und den Gesamtbetrieb unter realen Bedingungen auf der Unterhavel.

214 - SchildhornWasserrettungsstation Schildhorn, Straße am Schildhorn 7
215 - KuhhornWasserrettungsstation Kuhhorn, Havelchaussee 83
219 - RadfahrerwieseWasserrettungsstation Radfahrerwiese, Havelchaussee 25

Pilotkarte

Stationen direkt in Google Maps.

Wähle eine Station aus. Google Maps zeigt den offiziellen Standort anschließend mit dem nativen Kartenpunkt an.

Station 214

214 - Schildhorn

Wasserrettungsstation Schildhorn an der Straße am Schildhorn. Nördlicher Pilotpunkt für die Beobachtung der Unterhavel im Bereich Schildhorn und angrenzender Fahrwasserabschnitte.

In Google Maps öffnen

Selfhosted und datenschutzfreundlich

Kameras werden über GL.iNet-Router und WireGuard angebunden. Es gibt keine öffentlich erreichbaren Kameras und keine Abhängigkeit von externer Cloud-Verarbeitung.

WireGuard VPNVerschlüsselte KommunikationZentrale VerarbeitungRollenbasierter Zugriff
Segelboot auf einem See als Kontext für kamerabasierte Wasserrettung

Zukunftsperspektive

Vorbereitet für weitere Sensorik und Einsatzlagen.

WärmebildkamerasDJI-DrohnenintegrationSonaranalyseMulti-Kamera-AuswertungAutomatische EinsatzunterstützungErweiterte Lagebilder

Verantwortung

Projektteam und Kooperation

Projektleiter ist Jannick Roitsch. Weitere Projektverantwortliche sind Canpolat Inanc und Sven Neumann. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem DLRG Landesverband Berlin e.V.

Jannick Roitsch - ProjektleiterCanpolat InancSven Neumann

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

RescueVision AI
Projektleitung: Jannick Roitsch
Projektverantwortliche: Canpolat Inanc, Sven Neumann, Jannick Roitsch

Projekt in Kooperation mit dem DLRG Landesverband Berlin e.V.

Kontakt: Bitte über die bekannten Projektkontakte der Verantwortlichen.

Hinweis

Diese Website stellt ein Pilotprojekt zur technischen Einsatzunterstützung vor. Sie ist kein offizielles Notfallmeldesystem. In Notfällen gilt der Notruf 112.

Bildnachweise

Hero-Bild: KI-generiert. Weitere Bildmotive: Unsplash, frei nutzbar unter Unsplash License.

Kontakt

Fragen zum Projekt oder du willst das Projekt unterstützen?

Schreibe dem Projektteam eine Nachricht. Die Anfrage wird an Jannick Roitsch weitergeleitet.